Ende des Bretterverschlags naht – aber Entwerter funktioniert immer noch nicht

Bretterverschlag am Teppenaufgang zum Parkplatz des Bahnhofs Zorneding (Foto: Peter Pernsteiner)

Endlich kommt der Bretterverschlag weg …
(Foto: Peter Pernsteiner)

Endlich geht es dem wüsten provisorischen Holz-Bretterverschlag am Bahnhof Zorneding an den Kragen. Der Treppenaufgang zum Parkplatz am Bahnhof Zorneding hatte sich mit seiner abenteuerlichen Elektroinstallation in den letzten 6-1/2 Jahren zu einem verwahrlosten Schandfleck entwickelt, der auch immer nur sehr zögerlich instand gesetzt wurde.

Seit 28. September weisen Schilder am Bahnhof darauf hin, dass morgen, 5. Oktober 2015 mit den Bauarbeiten begonnen werden soll. 

Hinweis auf die Umbauarbeiten am Treppenaufgang vom Bahnhof Zorneding zum Parkplatz (Foto: Peter Pernsteiner)

… seit 28. Septemeber weise laminierte Ankündigungen darauf hin, dass der Umbau am 5. Oktober beginnt.
(Foto: Peter Pernsteiner)

Heiko Hamann, Leiter Bahnhofsmanagement München bei DB Station&Service AG, hat also mit seiner Ankündigung auf dem Ortstermin mit dem Verein „Das Alter Erleben in Zorneding“ und unserem Bürgermeister Piet Mayr Wort gehalten. Schön ist auch, dass die Umbauarbeiten rechtzeitig angekündigt wurden. Hoffentlich bleibt es dabei, dass der Treppenabgang während des Umbaus nur sehr selten jeweils für ein paar Stunden während der Nebenzeiten gar nicht nutzbar ist – so wie es auf den Schilder für den 6. Oktober im Zeitraum von 10 bis 15 Uhr angekündigt ist.

Fahrscheinentwerter am westlichen Ende des Bahnsteigs vom Bahnhof Zorneding (Foto: Peter Pernsteiner)

Die Bahn schafft es einfach nicht, den westlichen Entwerter am Bahnsteig des Bahnhofs Zorneding wieder in Betrieb zu nehmen.
(Foto: Peter Pernsteiner)

Enttäuscht bin ich aber darüber, dass selbst Heiko Hamann nicht in der Lage war, unser Dauerproblem mit den Entwertern endlich mal vernünftig zu lösen. Er hatte beim Ortstermin am 15.9. versprochen, dass er sich persönlich für dieses Thema einsetzen will. Immerhin scheint er es aber wenigstens geschafft zu haben, dass schon zwei Tage später drei der vier Entwerter wieder funktionierten. Am 3. Oktober, also zweieinhalb Wochen nach den vielversprechenden Worten von Heiko Hamann, funktionierte aber der Entwerter am westlichen Ende des Bahnsteigs immer noch nicht. Und Heiko Hamann konnte die Bahn wohl auch nicht überreden, allen Entwertern endlich mal wieder Aufkleber mit den Nummern der Entwerter zu spendieren. Seit Monaten gibt es nur an einem Entwerter den entsprechenden Aufkleber.

Es darf doch einfach nicht wahr sein, dass man diese Aufkleber nicht erneuern kann. Wer an der Störungshotline der Bahn anruft, wird immer sofort nach der auf dem Aufkleber vermerkten Automatennummer gefragt – gibt es diesen Aufkleber nicht, benötigt man für die Störungsmeldung anstelle von maximal 30 Sekunde locker die drei bis vierfache Zeit, bis die Dame oder der Herr der Störungshotline irgendwo in Deutschland den Namen der Haltestelle genau verstanden hat (z.B. „Zorn… was – können Sie bitte Buchstabieren“) und den Ort des Entwerters (z.B. „linker Entwerter am westlichen Treppenaufgang“ oder „Entwerter an der Behindertenrampe im Westen des Bahnsteigs“) exakt notiert. Die Aufkleber mit der Nummer des Entwerters können also die Meldung einer Störung deutlich beschleunigen und helfen dadurch der Bahn bei der Entlastung ihres Hotline-Personals – vielleicht kann die Bahn auch dadurch Kosten reduzieren.

Solche Aufkleber lassen sich ja üblicher Weise mit einem sogenannten Labelprinter in Minutenschnelle selbst drucken – aber vielleicht ist ja so ein Drucker der Bahn ein zu teure Investition und sie beauftragt stattdessen jedes Mal eine Druckerei mit dem Druck solcher Aufkleber – dann kann es durchaus sein, dass es nochmal ein paar Wochen dauert, bis die Entwerter wieder passende Aufkleber haben!

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