Zu früh gefreut – leider noch keine Reparatur

Am Zornedinger Bahnhof funktionieren die Zugzielanzeiger immer noch nicht
(Foto: Dr. Robert Harrison)

Das Trauerspiel geht weiter

Im letzten Tagebucheintrag (11.4.2018) hatten wir noch die große Hoffnung, dass bereits am 12.4. die nach weniger als einer Woche erneut ausgefallenen Zugzielanzeiger wieder funktionieren! Auch der Ebersberger Zeitung wurde am selben Tag von der Bahn*) versprochen, dass man sich der Sache schnell annimmt und bereits am 12.4. am Bahnsteig nachschauen will. Beim Nachschauen (oder beim guten Vorsatz, nachzuschauen?), ist es dann aber wohl leider am Donnerstag geblieben, denn auch gestern (Freitag, der 13.) waren die Zugzielanzeiger um 16:38 Uhr noch nicht repariert, wie man dies an den neuen Bildern von Dr. Robert Harrison deutlich sieht.

… aber auch die Uhr am Bahnsteig funktioniert nicht mehr
(Foto: Dr. Robert Harrison)

Das beweist erneut eindrucksvoll, dass die Bahn eigentlich doch unsere Empfehlung beherzigen sollte und die Zugzielanzeige um ca. zwei Meter nach Osten versetzen sollte, damit man nicht jedes Mal für Reparaturen (und auch für Inspektionen oder zum Nachschauen) ein riesiges Treppengerüst braucht. Auch so eine Maßnahme wäre ein guter Ansatz für mehr Kundennähe und mehr Kundenservice, denn tausende zahlende S-Bahn-Kunden von Zorneding haben meines Erachtens schon irgendwie ein Recht darauf, dass eine defekte Zugzielanzeige nicht immer gleich Wochenlang defekt bleibt.

Und ein weiteres aktuelles Foto Dr. Robert Harrison zeigt, dass leider auch eine andere für manche Fahrgäste nicht unwichtige Infoanzeige am Bahnsteig von Zorneding nicht mehr funktioniert – die Bahnhofsuhr. Aber im Vergleich zur Zugzielanzeige mit den ständig aktuellen Ankunftszeiten und den eventuell gerade zu erwartenden Verspätungen ist die Uhrzeit-Anzeige wirklich nebensächlich. Trotzdem wäre es schön, wenn auch sie wieder repariert wird – und hoffentlich nicht erst nach neun Wochen, so wie es mit der letzten Reparatur der Zugzielanzeiger war!

Anmerkung vom 14.4.2018 um 13:20 Uhr:
Wow, diesmal hat die Bahn sogar erfreulich schnell auf eine Twitternachricht (https://twitter.com/PPernsteiner/status/985060217783189506) geantwortet – innerhalb von weniger als drei Stunden kam als Rückmeldung: „Die Anzeiger wurden kontrolliert. Es wurden Ersatzteile bestellt und sobald diese eintreffen, wird die Reparatur erfolgen. /ja“ – Dann wollen wir mal hoffen, dass die Ersatzteile schnell eintreffen!

Am Zornedinger Bahnhof funktionieren die Zugzielanzeiger immer noch nicht
(Foto: Dr. Robert Harrison)

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2 Kommentare zu Zu früh gefreut – leider noch keine Reparatur

  1. Peter Pernsteiner sagt:

    Ja, ich fürchte auch, dass es nicht langweilig wird! Momentan sind ja noch viele andere Dinge am Bahnhof im Argen – u.a.
    – die absolut unerschämt positionierten roten Müllcontainer an der Parkplatz-Wendeschleife
    – die massive Energieverschwendung der ständig (24 Stunden) mit maximaler Helligkeit leuchtenden überdimensionierten LED-Fluter am Treppenabgang
    – die fehlende Hinweis-Beschriftung im Untergrund
    – das fehlende S-Bahn-Schild am Treppenabgang
    – der nicht mehr vorhandene Mülleimer im Osten des Bahnsteigs
    – die düstere Beleuchtung der Rampen-Wege
    – …

    Übrigens: Hier ist ein Link zu einem der von Herrn Pfettrisch erwähnten aktuellen tz-Beiträge über die S-Bahn-Verspätungen: https://www.tz.de/muenchen/stadt/pendler-aus-wolfratshausen-dokumentiert-wartezeiten-auf-muenchner-s-bahn-linien-9779326.html

    Anmerkung vo 14.4.2018 um 13:30 Uhr:
    Wow, diesmal hat die Bahn sogar erfreulich schnell auf eine Twitternachricht (https://twitter.com/PPernsteiner/status/985060217783189506) geantwortet – innerhalb von weniger als drei Stunden kam als Rückmeldung: „Die Anzeiger wurden kontrolliert. Es wurden Ersatzteile bestellt und sobald diese eintreffen, wird die Reparatur erfolgen. /ja“ – Dann wollen wir mal hoffen, dass die Ersatzteile schnell eintreffen!

  2. Georg Pfettrisch sagt:

    Kein Tag ohne massive Störungen im S-Bahn-Verkehr. Interessant ist auch ein Artikel in der heutigen TZ, der die Missstände der S-Bahn auf zwei Seiten behandelt.
    Hauptsache die Manager-Gehälter stimmen, dann kann man sich leicht auf die faule Haut legen.
    Herrn Pernsteiner wird in seinem Tagebuch die Themen mit Sicherheit nicht so schnell ausgehen.

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