Es wäre toll, wenn wir diese Homepage schließen könnten

Tolle Konstruktion des Treppenaufgangs am Bahnhof Zorneding

Lang lebte das Provisorium – seit 2009 gab es diesen Bretterverschlag am Treppenabgang des Bahnhofs von Zorneding …
(Foto: Peter Pernsteiner)

Der letzte Eintrag dieses Tagebuchs liegt ja nun schon länger zurück! Es ist aber auch müssig, dieses Tagebuch zu aktualisieren, weil selten irgendwelche Rückmeldungen von Bürgern über neue Problemstellen kommen und noch seltener Rückmeldungen über beseitigte Problemstellen. Allerdings gibt es auch nur wenige solche beseitigten Problemzonen am Zornedinger Bahnhof. Der Bahnsteig, die Treppen und auch der Vorplatz sind seit eh und je einfach nur herabgewirtschaftet und in einem jämmerlichen Zustand. Und selbst die neue Einhausung des Treppenabgangs ist alles andere als eine Schönheit, weil die links daneben befindlichen Bahnbetriebsbauten nicht verschwinden können!

Treppenabgang am Bahnhof Zorneding (Foto: Peter Pernsteiner)

… der dann im Oktober 2015 endlich abgerissen  wurde …
(Foto: Peter Pernsteiner)

Dieses Tagebuch eines Schandflecks wurde im Oktober 2014 von ein paar Mitgliedern der FDP Zorneding ins Leben gerufen, um unsere Bürger und auch die DB wachzurütteln. Wir würden uns sehnlichst wünschen, dieses Tagebuch endgültig aus dem Internet herausnehmen zu können.

Dies ist jetzt auch greifbarer geworden, denn die Bahn will in einer Art Pilotprojekt ein Mini-Bahnhofsgebäude mit rund 200 Quadratmetern Nutzfläche in günstiger Modulbauweise erreichten und hat uns im Bauausschuss des Zornedinger Gemeinderats am 21. Juli 2020 ihre ersten konkreten Pläne für so ein Bahnhofsgebäude präsentiert. Die Ebersberger Zeitung berichtete sehr ausführlich in ihrer Ausgabe vom 24.7. über diese Pläne:
https://www.merkur.de/lokales/ebersberg/zorneding-bayern-bahn-startet-pilotprojekt-und-am-zornedinger-schandfleck-13841872.html
Auch die SZ Ebersberg berichtete sehr ausführlich:
https://www.sueddeutsche.de/muenchen/ebersberg/zorneding-bahnhof-plaene-1.4975204

Treppenabgang am Bahnhofsparkplatz von Zorneding (Foto: Peter Pernsteiner)

… und im Winter 2016 durch diesen Treppenabgang am Bahnhofsparkplatz ersetzt wurde. (Foto: Peter PernsteinerAuch die 

Allerdings muss man sich die Vorstellungen der Bahn auch erst mal auf der Zunge zergehen lassen und sicher auch noch etwas über die finanziellen Rahmenbedingungen diskutieren.

Der Plan selbst ist eine tolle Idee: Da könnte es parallel zur Lärmschutzwand rechts vom Treppenabgang einen großen hellen freundlichen Fahrgastraum geben, der Wartezone, Kiosk und Imbiss zugleich ist. Davor könnte dann auch ein Café-Garten mit Verweilqualität entstehen.

Allerdings gibt es all das bei weitem nicht zum Nulltarif für uns Zornedinger Bürger, obwohl rund 5000 Fahrgäste täglich für reichlich Umsatz bei der Bahn sorgen.

In der öffentlichen Bauausschuss-Sitzung wurde von der Bahn der Wunsch geäußert, dass die Gemeinde 15 Prozent der Baukosten als Zuschuss leisten soll – bei voraussichtlichen Kosten von 880.000 Euro sind das 132.000 Euro. Zusätzlich soll die Gemeinde Zorneding auch die Kosten für die Toilettenanlage zahlen, die dann gemäß den aktuellen Plan-Ideen der Bahn der Ostseite des Gebäudes errichtet werden soll, weil ja eine Toilettenanlage natürlich nicht auf dem Präsentierteller sein sollte. Die Gestaltung des Vorplatzes sowie einer neuen Rampe zu diesem Vorplatz soll ebenfalls die Gemeinde leisten. Außerdem will die Bahn ihre Kosten durch eine „Bewirtschaftung des Parkplatzes“ refinanzieren – sprich: Die Fahrgäste werden künftig fürs Parken zahlen müssen.

Und erfolgt ist die Inbetriebnahme eines Kiosk, Café oder Imbiss auch nicht automatisch! Hierfür muss sich erst mal ein Pächter finden, der an die Bahn die von Ihr erwartete Miete zahlt und auch zahlen kann, weil es dann von uns Zornedingern abhängt, ober wir dem Pächter auch den dafür erforderlichen Umsatz bringen werden, um damit ebenfalls einen Beitrag zur  Amortisation des Gebäudes zu leisten.

Gespannt sehe ich jetzt der Konkretisierung dieser Pläne entgegen und auch den konkreten uns Bürger erwartenden Kosten. Sobald diese Kosten alle transparent auf dem Tisch liegen und die Bahn vielleicht auch konkretisiert, wie viel Pacht sie für ihren künftigen Laden haben möchte, wird sich zeigen, ob dieser Plan auch tragfähig in die Tat umgesetzt werden kann.

Peter Pernsteiner
24.7.2020

 

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Rückblick 2018 auf den Schandfleck-Bahnhof

Der Zornedinger Bahnhof ist immer noch ein Schandfleck

Endlich stehen die Wertstoffcontainer nicht mehr an der engsten Stelle des Zornedinger Bahnhofsparkplatzes. Tagebuch eines Schandflecks – Dezember 2018 (Foto: Peter Pernsteiner)

– Gedanken zum Jahreswechsel – ein etwas anderer Jahresrückblick rund um den Zornedinger Bahnhof – von Peter Pernsteiner.

Wer behauptet dass die Bahn*) dem Treiben am Zornedinger Bahnhof tatenlos zusieht, irrt gewaltig! In der Tat wurden zwischenzeitlich am Bahnhof immerhin ein paar Missstände durch die DB oder eines ihrer unzähligen Tochterunternehmen abgestellt.

So wurden jetzt endlich am Parkplatz an der engen Wendeschleife neben dem Treppenabgang die beiden roten Wertstoffcontainer entfernt. Aber warum musste es über drei Jahre dauern, bis die Bahn zu dieser Erkenntnis kam? Hoffentlich bleibt es auch dabei, dass die Container nicht mehr an diesem Engpass abgestellt werden. Hoffentlich ist das nicht nur vorübergehend während der Wintermonate, damit der Schneepflug sauber vorbei kommt.

Seit Jahren fehlt auf einer Seite das runde S-Bahn-Schild. Tagebuch eines Schandflecks – Dezember 2018 (Foto: Rob Harrison)

Wenn man sich allerdings das Foto oben genau ansieht, stellt man leider fest, dass der Bahnhof nicht wirklich schöner geworden ist. Seit Jahren steht das Einbahnstraßen-Schild extrem Windschief in der Gegend herum und zum fehlt auch seit Jahren neben dem Treppenabgang auf der Seite vom Parkplatz her das runde grüne S-Bahn-Schild. Und natürlich fehlt auch die entsprechende Beleuchtung. Wer nun meint, dass das daran sicher aktueller Vandalismus Schuld ist, sollte mal auf den Kalendereintrag vom 14.1.2016 mit diesem Link schauen!

Tolle Elektroinstallation am Treppenabgang in Zorneding … (Foto: Peter Pernsteiner, Tagebuch eines Schandflecks – Dezember 2018 )

 

Ebenfalls schon seit der Fertigstellung des Neubaus der Treppen-Überdachung im November 2015 ist die Elektroinstallation am Treppenabgang sehr malerisch und wirkt nicht gerade wirklich professionell. Aber immerhin hat es die Bahn ja geschafft, dass die bereits im April 2016 über dem Treppenabgang installierten extrem hell leuchtenden LED-Fluter nach nur 25 Monaten nicht mehr rund um die Uhr auch bei Sonnenschein leuchten und massiv Energie verschwenden, weil im Frühjahr 2018 ein entsprechender Dimmer/Regler installiert wurde.

… so richtig professionell wirkt diese Installation nicht gerade. (Foto: Peter Pernsteiner, Tagebuch eines Schandflecks – Dezember 2018)

Tagebuch eines Schandflecks – Dezember 2018 (Foto: Peter Pernsteiner)

Aber in einem Punkt hat sich am Bahnhof doch ein wenig in den letzten Monaten getan – die Beschriftung der Wegweiser im Untergrund wurde mal wieder erneuert. Jetzt weiß man wenigstens auch als Orts-Unkundiger wieder, wo man hin muss. Schade ist nur, dass die Bahn nicht unsere Tagebuch-Anregung angenommen hat und dazu schreibt, dass es nach Zorneding geht bzw. bei den anderen Schildern nach Pöring. Dort steht nämlich leider nur „Ausgang Anzinger Straße Altenheim“.

Inzwischen wurde wenigstsens schon mal die Splitter-Scheibe im Fenster mit den Abfahrzeiten am Bahnsteig von Zorneding entfernt. Tagebuch eines Schandflecks – Dezember 2018 (Foto: Peter Pernsteiner)

Wirklich sehr schade ist, dass „Wunder“ in Zorneding meistens eine gefühlte Ewigkeit dauern. So ist beispielsweise das Schaufenster mit dem Abfahrzeiten-Plan bereits mindestens seit Anfang Oktober 2018 zerschlagen worden. Zunächst hing dann der Fahrplan noch hinter der provisorisch geklebten zerbrochenen Scheibe. Mitte November fehlte aber der Fahrplan bereits und die gefährliche Bruchscheibe wurde von der Bahn immer noch nicht entfernt, wie man auf diesem Link schön sehen kann! Mittlerweile hat sich die Bahn aber immerhin erbarmt, die gefährlichen Glassplitter der Scheibe zu entfernen.

Zerstörte Gehwegleuchten am Weg vom Bahnhof zum Wohngebiet Weiher. Tagebuch eines Schandflecks – Dezember 2018 (Foto: Rob Harrison)

Ein Trauerspiel ist auch, dass inzwischen zum wiederholten Mal einige der Gehwegleuchten vom Bahnhof zum Wohngebiet am Weiher (neben der Aslybewerberunterkunft) zerstört wurden. Musste das wirklich sein? Irgendwie ist das ein echtes Trauerspiel, denn die Leidtragenden sind all diejenigen, die auf diesem Weg morgens und/oder abends unterwegs sind, um zu Arbeit, Schule oder sonstwohin zu gehen!

Natürlich finden auch wir vom „Tagebuch eines Schandflecks“ den ständigen Vandalismus in unserer Gesellschaft „zum Kotzen“.

Letzten Endes leidet nämlich die Allgemeinheit an diesen Schäden! Und wer zahlt das ganze letzten Endes? Antwort: wir Bürger – in diesen beiden aktuellen Fällen beispielsweise für die Beseitigung von Schäden bei der Bahn oder entlang der Bahn. Im ersten Beispiel (Scheibe am Bahnsteig) zahlen zumindest diejenigen, die tatsächlich mit der S-Bahn fahren – und zwar in Form von immer teurer werdenden Tickets. Wer im zweiten Beispiel den Schaden zahlen muss, ist unklar. Vielleicht muss dieser Schaden sogar von der Gemeinde Zorneding gezahlt werden!? Falls ja, dann zahlt diesen Schaden indirekt jeder Bürger der Gemeinde!

Wer Vandalismus duldet und aktiv wegschaut, sollte sich schämen! Vandalimus schadet letzten Endes in vielen Fällen der Allgemeinheit!

Zerstörte Gehwegleuchte am Weg vom Bahnhof zum Weiher. Tagebuch eines Schandflecks – Dezember 2018 (Foto: Rob Harrison)

 

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Müll-Saustall der DB am Bahnhof Zorneding

Unser Schandfleck wird immer „schöner“

Auf den ersten Blick wirkte die Müllcontainer-Ecke der DB am Bahnhof Zorneding am 25.9.2018 fast noch etwas idyllisch zwischen Bäumen und Sträuchern – der Eindruck täuscht aber leider …
(Foto: Peter Pernsteiner)

Am 24.9.2018 hat mich ein Facebook-Post von Jochen Werner mal wieder daran erinnert, dass man sich als Kunden der Bahn*) am Zornedinger Bahnhof fast wie im Film „Und täglich grüßt das Murmeltier“ fühlen kann, denn der Saustall will einfach nicht schöner werden – und wird momentan auch von Tag zu Tag immer schlimmer!

Inzwischen ist es mehr als 3 Jahre her dass wir hier am Bahnhofsparkplatz (ungefähr an der Stelle, wo diese Foto entstand) einen Ortstermin mit Heiko Hamann, damals Leiter Bahnhofsmanagement München bei der DB Station&Service AG, hatten. Zum Ortstermin waren unser Bürgermeister Piet Mayr sowie Vertreter des Vereins „Das Alter Erleben in Zorneding“ und auch ich anwesend.

(Der nachfolgende Einschub mit dem Video-Vorschaufester zeigt eine kleine Zorneding-TV-Reportage vom 25.9.2018)

https://www.facebook.com/ZornedingTV/videos/1842242602537512/

Heiko Hamann hatte uns damals eine baldige richtige Treppen-Einhausung aus Glas versprochen. Und auf meinen Vorschlag, doch bitte auch endlich mal die im Tagebuch am 14.9.2015 kritisierten absolut doof und hirnlos positionierten roten Wertstoff-Container von der engsten Stelle des Parkplatzes woanders hin zu positionieren, hatte er um Geduld bis nach der Fertigstellung der neuen Einhausung gebeten (siehe Tagebucheintrag vom 15.9.2015).

Schon knapp zwei Monate später war es dann so weit und die neue Einhausung für den Treppenabgang war fertig – zumindest halbwegs (siehe Tagebucheintrag vom 13.11.2015).  Ich freute mich schon, dass jetzt dann sicher bald auch die doofen roten Wertstoffcontainer von der engen Wendeschleife am Parkplatz wo weg kommen, denn Herr Hamann hatte das ja versprochen!

Ein Satz mit x – das war wohl nix! Auch noch nicht Ende Januar 2016 – damals berichtete die SZ über die Bemühungen zur Abstellung der Unzulänglichkeiten und es hieß in der Zeitung, dass ein Sprecher der Bahn zugesichert hat, dass die Container umgestellt werden. Im Zeitungsartikel vom 27.1.2016 hieß allerdings wortwörtlich: „Das könne bis zu sechs Monaten dauern, weil ein neuer Platz gefunden werden müsse.“

Idylle oder Saustall am Bahnhof Zorneding? Überquellende Müllcontainer an der engsten Stelle des Parkplatzes, schiefe stehendes Verkehrszeichen und fehlendes S-Bahn-Schild – und das alles schon seit Jahren …
(Foto vom 25.9.2018: Peter Pernsteiner)

Schön wäre es gewesen, wenn das nur sechs Monate gedauert hätte – aber auch diesmal war es eine leere Versprechung der Bahn! Am 7.5.2017 erinnerte ich deshalb mal wieder im Tagebuch daran, dass bisher immer noch viel am Bahnhof nicht gemacht wurde und dass auch die Wertstoffcontainer immer noch am selben unsinnigen Platz sind!

Und wieder verging fast ein Jahr in dem wenig am Zustand des Bahnhofs verschönert wurde – aber am 21.4.2018 gab es wenigstens mal eine sehr positive Nachricht im Tagebuch, denn die Bahn hatte es 25 Monate nach dem Einbau von zwei extrem lichtstarken LED-Strahlern für den Treppenabgang endlich geschafft, die Sonnenstich-LED-Strahler mit einer Helligkeitsregelung auszustatten, die die Strahler tagsüber bei Sonnenschein abschaltet – also nur 25 Monate Stromverschwendung ohne Ende und auf Kosten der Fahrgäste. Ansonsten gab es aber auch im April 2018 noch viele Mängel, die von der Bahn noch nicht beseitigt wurden – und – man ahnt es fast – die roten Wertstoffcontainer waren immer noch am doofsten Ort des ganzen Bahnhofsparkplatzes.

… obwohl uns Heiko Hamann von DB-Station&Service AG schon vor mehr als drei Jahren versprochen hat, den Saustall bald zu beseitigen!
(Foto vom 25.9.2018: Peter Pernsteiner)

Irgendwie resigniert man fast bei diesen ständigen leeren Versprechungen der Bahn. Aber gestern früh ist das Fass sprichwörtlich mal wieder übergelaufen, wie ich die Fotos von Jochen Werner über den noch schlimmeren Saustall am Bahnhofsparkplatz in Facebook entdeckt habe. Das darf doch einfach nicht wahr sein – gibt es denn keinen bei der Bahn, der mitdenkt und vielleicht mal dafür sorgt, dass wenigstens die überlaufenden Container im Falle eines Falles außer der Reihe geleert werden? Und heute war der Müllhaufen mit Reise-Überbleibseln und anderen Dingen nochmal viel größer!

Vielleicht kann sich ja jetzt endlich mal wieder Heiko Hamann von DB Station&Service daran erinnern, dass er uns in Zorneding vor über drei Jahren versprochen hat, die hirnlos positionierten Container woanders hin zu verlegen? Aber vielleicht ist er ja inzwischen gar nicht mehr bei der DB Staton&Service AG für solche Sachen zuständig, denn laut öffentlichem Linkedin-Eintrag ist er seit Januar 2018 Betriebskoordinator Großprojekte Knoten München – da sind dann sicherlich solche Lappalien wie doof positionierte Müllcontainer an einen unwichtigen Bahnhof Zorneding für nur knapp 10.000 Einwohner absolut unwichtig geworden!!!

Den fünften Tag in Folge wurde der Müllberg-Saustall am Bahnhofsparkplatz von Zorneding am immer größer. Dieses Foto hat Jochen Werner am 28.9.2018 um 16:35 Uhr geschossen und mir geschickt.
(Foto: Jochen Werner)

Anmerkung vom 27.9.2018 17:30 Uhr:

Die Bahn hat es wohl leider immer noch nicht für nötig gefunden, den Saustall bei den Wertstoffcontainern am Zornedinger Bahnhofsparkplatz aufzuräumen, denn vor etwas eineinhalb Stunden war der Müllberg noch größer, als in den letzten Tagen – an dieser Stelle des Parkplatzes müssen täglich zweimal auch unzählige Kinder vorbei – so ein Müllberg zieht Ratten und sonstiges Ungeziefer an – das Verhalten der Bahn im Bezug auf die immer noch nicht erfolgte Umpositionierung der Wertstoffcontainer ist unter diesem Aspekt meines Erachtens grob fahrlässig oder fast schon vorsätzlich!

Bahnhofsparkplatz in Zorneding am 1.10.2018 um 7:45 Uhr
(Foto: Peter Pernsteiner)

Anmerkung vom 28.9.2018 16:55 Uhr:

Der Müllberg ist auch am 5. Tag in Folge wieder gewachsen und bei der Bahn fühlt sich wohl immer noch keiner zuständig, dieses Chaos mal zu beseitigen – geschweige denn, die Container endlich mal an eine andere Stelle zu versetzen. Die Deutsche Bahn AG, die DB Station & Service AG und die von ihr beauftragten Subunternehmen beweisen eindeutig, dass sie wohl in Sachen Kundenservice momentan total versagen!

Bahnhofsparkplatz in Zorneding am 1.10.2018 um 7:45 Uhr
(Foto: Peter Pernsteiner)

Anmerkung vom 1.10.2018 8:45 Uhr:

Es hat sich immer noch nicht viel getan – vor einer knappen Stunde präsentierten sich mir die Wertstoffcontainer am Zornedinger Bahnhofsparkplatz nach wie vor wie ein gigantischer Saustall! Dann hoffen wir mal, dass es die DB Station & Service heute endlich schafft, aufzuräumen!

Anmerkung vom 4.10.2018 14 Uhr:

Am 1.10. habe ich kurz nach der letzten Tagebuch-Anmerkung noch einmal in Facebook und Twitter auf den „Saustall“ hingeweisen und die Deutsche Bahn Personenverkehr erneut in diesen Beiträgen per @ markiert. Daraufhin erhielt ich tatsächlich noch sehr schnell folgende Antwort von Deutsche Bahn Personenverkehr via Twitter und Facebook: „Hallo Herr Pernsteiner, ich habe mich soeben noch einmal mit dem zuständigen Bahnhofsmanagement in Verbindung gesetzt. Man nimmt sich umgehend dem Müllproblem an, also der Müll wird noch heute entsorgt werden. Viele Grüße aus Berlin /ju“

Ich habe dann noch folgendes geantwortet: „Hallo nach Berlin, das sind ja mal konkrete vielversprechende Worte! Vielen Dank für die Rückmeldung – vielleicht könnten Sie bitte auch weiter geben, dass man endlich auch nach drei Jahren leeren Versprechungen die #Wertstoffcontainer an eine andere Stelle des Parkplatzes verlegt – Details dazu finden Sie ja im verlinkten Chronik-Beitrag!“

Am 2.10.2018 präsentierte sich der Platz mit den Wertstoffcontainern am Bahnhofsparkplatz in Zorneding tatsächlich wieder relativ sauber.
(Foto: Peter Pernsteiner)

Es grenzt fast an ein Wunder, dass die Deutsche Bahn Personenverkehr ihre Twitter- und Facebook-Antwort tatsächlich bereits am späten Nachmittag des 1.10. oder in den frühen Morgenstunden des 2.10. wahr gemacht hat und Saustall beseitigen lassen konnte.

Jetzt ist „nur noch“ das eigentliche Problem zu lösen – die Wertstoffcontainer der Firma Wittmann Entsorgungswirtschaft stehen weiterhin am mit großem Abstand doofsten und engsten Punkt des gesamten Bahnhofsparkplatzareals! Die seit drei Jahren währende Hoffnung auf eine Änderung stirbt zuletzt – aber noch hoffe ich!

Peter Pernsteiner

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Bahnhofssanierung scheibchenweise

Gibt es jetzt bald Reparaturen am Bahnsteig in Zorneding?
(Foto: Paul Pernsteiner)

Es tut sich mal wieder was am Bahnhof von Zorneding!

Wird jetzt endlich der Bahnhof von Zorneding frisch aufpoliert? Im Gemeinderat haben wir ja bereits kürzlich über ein mögliches neues Bahnhofsgebäude mit Kiosk oder Imbiss und mit Toilette sowie über den Neubau von Fahrradständern diskutiert.

Aber ansonsten tut sich leider sehr wenig am Bahnhof. Auch die beiden wirklich absolut „doof“ positionierten roten Müllcontainer neben dem Treppenabgang an der wirklich engsten Stelle des Parkplatzes hat die Bahn*) immer noch nicht an eine andere Stelle versetzt – seit weit mehr als zwei Jahren eine leere Versprechung des Managements der DB!!!

Aber wenigstens scheint man jetzt erkannt zu haben, dass, dass es am Bahnsteig dringend nötige Instandsetzungsarbeiten gibt! Schade, dass das wohl wieder nur scheibchenweise erfolgt, denn eigentlich müsste man ja auch endlich mal entlang des Bahnsteigs für die Kunden mit Sehbehinderung für ein taktiles Leitsystem sorgen!

Ich fürchte, dass die kleine Kosmetik an unserem Bahnsteig optisch nicht viel an der Situation unseres Bahnhofs in Zorneding ändert:
Nach wie vor ist unser Bahnhof Zorneding ein echter Schandfleck!

Gibt es jetzt bald Reparaturen am Bahnsteig in Zorneding?
(Foto: Paul Pernsteiner)

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Energieverschwendung nach nur 25 Monaten beendet …

… aber Zugzielanzeiger konnten noch nicht repariert werden

Eine echte Sensation: am Bahnhof Zorneding ist nach nur 25 Monaten tatsächlich schon die gewaltige Energieverschwendung am Treppenabgang abgestellt worden.
(Foto: Peter Pernsteiner)

Man glaubt es kaum, nach nur zwei Jahren und einem Monat hat es die Bahn*) doch tatsächlich geschafft, die beiden riesiggroßen LED-Strahler am Zornedinger Treppenabgang zum Bahnhof nicht mehr rund um die Uhr selbst bei strahlendem Sonnenschein leuchten zu lassen, sondern endlich mit einem Helligkeitssensor/Dimmer auszustatten (siehe Tagebucheintrag vom 3.4.2016).

Lediglich 25 Monate hat also die Bahn am Treppenaufgang rund um die Uhr für einen gefühlten Sonnenstich gesorgt. Die beiden großen Outdoor-Decken-Leuchten mit jeweils 132 LEDs (vier Module zu je 3 x 33 LEDs) dürften pro Leuchte inklusive Vorschaltgerät locker eine Leistungsaufnahme von 70 bis 100 Watt (oder sogar noch mehr) haben. Selbst wenn wir jetzt mal nur von 50 Watt pro Strahler ausgehen, macht das für durchschnittlich 10 Stunden mit hellem Tageslicht, bei dem die Strahler nicht hätten leuchten müssen, schon in nur einem Monat eine Energieverschwendung von 15 Kilowattstunden. Damit hat die Bahn am Zornedinger Bahnhof in den letzten 25 Monaten allein am Treppenabgang von Zorneding durch die nicht erfolgte Installation eines Dämmerungsschalters für die beiden LED-Leuchten mindestens 750 Kilowattstunden Energie verschwendet. Ein wunderschönes Beispiel, dass die mögliche Energieeinsparung in Deutschland bei der Bundesbahn ein gigantisches Potenzial hat, das man bereits durch ein klein wenig Umsicht ausschöpfen könnte!

Nicht funktionierende Zugzielanzeiger sparen auch Strom

Der Zugzielanzeiger ist am Zornedinger Bahnhof leider doch noch nicht repariert worden und nach wie vor erinnert die Beschriftung des Treppenabgangs an kryptische Zeichen …
(Foto: Peter Pernsteiner)

Aber vielleicht hat ja die Bahn in Zorneding diese Energieverschwendung längst kompensiert – denn die schon mehrmals für lange Zeit nicht funktionierenden Zugzielanzeiger brauchen sicher auch einigen Strom. Schade, dass die Reparaturen dieser Zugzielanzeiger in Zorneding immer sehr lange dauern – das ist wirklich „sehr kundenfreundlich“! Beim aktuellen erneuten Ausfall am 11.4.2018 (nach nur einer knappen Woche Betrieb) hat die Bahn aber immerhin per Twitter sehr schnell geantwortet, dass am 12.4.2018 bereits jemand nachschauen wird. Und am 14.4.2018 erhielt ich per Twitter die Antwort, dass die Ersatzteile bestellt sich und die Reparatur erfolgt, sobald sie eintreffen.

Traurig ist nur, dass nun schon wieder eine Woche vergangen ist, in der unsere Zugzielanzeiger nicht repariert werden konnten. Sehr schade, dass die Bahn für solche Anzeigen, die sicherlich an vielen S-Bahnhöfen im MVV-Bereich hängen, wohl kein Vor-Ort-Ersatzteillager hat – traurig, denn nachdem ja diese Displays wohl öfter ausfallen (bei uns in Zorneding auch schon mehrmals), wäre es meines Erachtens im Sinne von uns MVV-Kunden, hierfür mindestens ein oder zwei komplette Displayeinheiten als Ersatzteillager vorzuhalten!

Für Reparaturen auch weiterhin immer ein Gerüst erforderlich

… aber immerhin wurde die Bahnsteiguhr inzwischen wieder in Gang gesetzt.
(Foto: Peter Pernsteiner)

Sehr enttäuschend ist allerdings, das die Bahn nun auch der Süddeutschen Zeitung gegenüber (siehe Beitrag in der SZ-Ebersberg vom 20.4.2018 unter diesem Link) sinngemäß erklärt hat, dass sie auch weiterhin für jede künftige Reparatur der Zugzielanzeiger ein riesiges Treppengerüst aufstellen will, statt nur noch eine Leiter verwenden zu müssen. Begründung: weil eine Versetzung um nur zwei Meter nach Osten laut Zitat im SZ-Beitrag wohl nicht mehr „für den Kunden den besten Nutzen“ hat. Komische Logik, denn wenn der Zugzielanzeiger zwei Meter östlicher wäre, wäre er zwei Meter näher am vor einigen Jahren extra für Fahrgäste gebauten Glas-Windfang mit Sitzbänken.

Na ja, dann warten wir hier in Zorneding mal geduldig, ob der Zugzielanzeiger wie im SZ-Beitrag von Seiten der Bahn gehofft wird, „dass die Anlage bis Ende April nachhaltig repariert ist.“ Immerhin hat die Bahn aber diesmal einen Defekt am Bahnsteig recht schnell reparieren können: die Bahnsteiguhren funktionieren wieder.

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Zu früh gefreut – leider noch keine Reparatur

Am Zornedinger Bahnhof funktionieren die Zugzielanzeiger immer noch nicht
(Foto: Dr. Robert Harrison)

Das Trauerspiel geht weiter

Im letzten Tagebucheintrag (11.4.2018) hatten wir noch die große Hoffnung, dass bereits am 12.4. die nach weniger als einer Woche erneut ausgefallenen Zugzielanzeiger wieder funktionieren! Auch der Ebersberger Zeitung wurde am selben Tag von der Bahn*) versprochen, dass man sich der Sache schnell annimmt und bereits am 12.4. am Bahnsteig nachschauen will. Beim Nachschauen (oder beim guten Vorsatz, nachzuschauen?), ist es dann aber wohl leider am Donnerstag geblieben, denn auch gestern (Freitag, der 13.) waren die Zugzielanzeiger um 16:38 Uhr noch nicht repariert, wie man dies an den neuen Bildern von Dr. Robert Harrison deutlich sieht.

… aber auch die Uhr am Bahnsteig funktioniert nicht mehr
(Foto: Dr. Robert Harrison)

Das beweist erneut eindrucksvoll, dass die Bahn eigentlich doch unsere Empfehlung beherzigen sollte und die Zugzielanzeige um ca. zwei Meter nach Osten versetzen sollte, damit man nicht jedes Mal für Reparaturen (und auch für Inspektionen oder zum Nachschauen) ein riesiges Treppengerüst braucht. Auch so eine Maßnahme wäre ein guter Ansatz für mehr Kundennähe und mehr Kundenservice, denn tausende zahlende S-Bahn-Kunden von Zorneding haben meines Erachtens schon irgendwie ein Recht darauf, dass eine defekte Zugzielanzeige nicht immer gleich Wochenlang defekt bleibt.

Und ein weiteres aktuelles Foto Dr. Robert Harrison zeigt, dass leider auch eine andere für manche Fahrgäste nicht unwichtige Infoanzeige am Bahnsteig von Zorneding nicht mehr funktioniert – die Bahnhofsuhr. Aber im Vergleich zur Zugzielanzeige mit den ständig aktuellen Ankunftszeiten und den eventuell gerade zu erwartenden Verspätungen ist die Uhrzeit-Anzeige wirklich nebensächlich. Trotzdem wäre es schön, wenn auch sie wieder repariert wird – und hoffentlich nicht erst nach neun Wochen, so wie es mit der letzten Reparatur der Zugzielanzeiger war!

Anmerkung vom 14.4.2018 um 13:20 Uhr:
Wow, diesmal hat die Bahn sogar erfreulich schnell auf eine Twitternachricht (https://twitter.com/PPernsteiner/status/985060217783189506) geantwortet – innerhalb von weniger als drei Stunden kam als Rückmeldung: „Die Anzeiger wurden kontrolliert. Es wurden Ersatzteile bestellt und sobald diese eintreffen, wird die Reparatur erfolgen. /ja“ – Dann wollen wir mal hoffen, dass die Ersatzteile schnell eintreffen!

Am Zornedinger Bahnhof funktionieren die Zugzielanzeiger immer noch nicht
(Foto: Dr. Robert Harrison)

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Zugzielanzeiger schon wieder außer Betrieb – nach weniger als einer Woche

Zugzielanzeiger am Bahnhof Zorneding schon wieder defekt (Foto: Maik Schmidt)

Ich kann es fast nicht glauben – die Zugzielanzeiger am Bahnhof Zorneding funktionieren schon wieder nicht mehr!

Vor genau einer Woche wurden die beiden großen Display zur Echtzeit-Information über die Abfahrtzeiten der S-Bahnen repariert. Mit großem Aufwand musste hierzu am 4.4.2018 von der Bahn*) ein Gerüst aufgestellt werden, aber im Laufe des Tages konnte das Display tatsächlich repariert werden.

Vorhin hat Maria-Theresa Rieger auf meiner eigenen Facebook-Seite unter meinem entsprechenden Beitrag als Kommentar geschrieben: „… und gehen schon wieder nicht mehr„. Danach hat dann Maik Schmidt auf Facebook das beigefügte „Beweisfoto“ gepostet, das ich mit seinem Einverständnis hier auf die Seite stellen darf. Auch Christoph Hollender von der Ebersberger Zeitung hat erstaunt bestätigt, dass das Display wieder nicht funktioniert.

Und Dr. Robert Harrison hat am frühen Morgen bereits an die Deutsche Bahn Personenverkehr getwittert, dass die Displays nicht mehr funktionieren. Dort kam erfreulicher Weise auch recht flott die folgende Twitter-Antwort: „Guten Morgen, ich informiere dazu einmal die Kollegen von der 3-S-Zentrale. Beste Grüße. /gu„. Als weitere Twitter-Antwort kam von der Bahn dann: „Gerne, die Techniker sind schon beauftragt. Es liegt am Schutzschalter, der Strom fehlt für die Anzeige. /gu“

Foto von den Reparaturarbeiten am 4.4.2018 am Zorendinger Bahnsteig.
(Foto: Dr. Robert Harrison)

Jetzt stellt sich die Frage, ob für diese Reparatur wieder ein Gerüst erforderlich ist!? Wenn das tatsächlich der Fall ist, sollte die Bahn beherzigen, dass wir schon mal darauf hingewiesen haben, dass man diese Displayeinheit um zwei Meter nach Osten versetzen sollte, damit man für Reparaturen nicht jedes Mal ein Gerüst riesiges Gerüst für den Treppenabgang braucht, sondern nur noch eine kleine Leiter! Ich habe diesen Vorschlag jetzt auch mal an den Tweet von Rob Harrison angehängt als Hinweis an https://twitter.com/DB_Bahn getwittert und bin neugierig, ob die Bahn diesmal in Erwägung zieht, das Display zu verlegen. Und vor allem bin ich neugierig, wie lange wir diesmal warten müssen, bis repariert wird?

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Hurrah – die Zugzielanzeiger funktionieren wieder

Hurrah, am 5.4.2018 waren die Zugzielanzeiger am Bahnhof Zorneding nach mehr als 9 Wochen „Pause“ endlich wieder in Betrieb.
(Foto: Dr. Robert Harrison)

Das Wunder von Zorneding

Tatsächlich hat es die Bahn*) wohl am 4. April 2018 noch geschafft, die Zugzielanzeiger nach nur etwas mehr als neun Wochen zu reparieren! Vielen herzlichen Dank für diesen wirklich „zuvorkommenden flotten“ Kundenservice!

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Endlich werden die Zugzielanzeiger repariert

Endlich werden die Zugzielanzeiger am Bahnhof von Zorneding repariert.
(Foto: Dr. Robert Harrison)

Es geschehen noch Zeichen und Wunder am Bahnhof Zorneding!

Kaum sind mindestens neun Wochen und ein Tag vergangen, schon hat sich die Bahn*) endlich mal dazu durchgerungen, unsere Zugzielanzeiger zu inspizieren. Diese Schnappschüsse habe ich gerade von Dr. Robert Harrison auf seinem Weg nach München erhalten. Jetzt bleibt nur zu hoffen, dass der Fehler für den Totalausfall der Displays schnell gefunden wird!

Endlich werden die Zugzielanzeiger am Bahnhof von Zorneding repariert.
(Foto: Dr. Robert Harrison)

Und schön wäre auch, wenn die Bahn vielleicht gleich die gesamte Displayeinheit im Rahmen dieser Reparaturarbeiten um zwei Meter nach Osten versetzen würde, weil dann für die nächste Reparatur keine Gerüst mehr erforderlich wäre, das bis fast zum Fuß des Treppenabgangs herabreichen müsste! Den nachdem das Display in den letzten Jahren in der Regel mindestens einmal im Jahr komplett ausgefallen ist, würde man dadurch im Sinne der Kunden viel schneller (und wohl auch günstiger) das Display reparieren können!

Endlich werden die Zugzielanzeiger am Bahnhof von Zorneding repariert.
(Foto: Dr. Robert Harrison)

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Ebersberger Zeitung berichtet über Schandfleckbahnhof

Es bleibt spannend, wann denn nun endlich in Zorneding die Zugzielanzeiger wieder funktionieren.
(Foto: Peter Pernsteiner)

Wow, die Ebersberger Zeitung hat jetzt einen großen ausführlichen Bericht über die Zustände am Zornedinger Bahnhof veröffentlicht der hier unter diesem Link auf der Homepage der Ebersberger Zeitung zu finden ist.

Schön, dass die Bahn*) auf Anfrage der Ebersberger Zeitung im Rahmen dieses Berichts nun tatsächlich mal wieder Besserung gelobt. Sie will tatsächlich endlich mal die seit langer Zeit ncht mehr lesbaren Hinweisschilder im Untergrund erneuern und sie will sich auch um die Energieverschwendung der hellen rund um die Uhr leuchtenden LED-Flutlichter kümmern – mal sehen, ob das genauso leere Versprechungen bleiben, wie die bereits vor zwei Jahren nach einer Anfrage der SZ versprochene baldige Verlegung der absolut doof platzierten beiden roten Müllcontainer an der Parkplatz-Schleife.

Am Bahnsteig von Zorneding (Foto: Peter Pernsteiner)

An dieser Stelle bei der ersten Sitzgruppe nach der Rampe im Westen des Bahnsteigs gab es mal einen Mülleimer – bis er von der Bahn fachgerecht entfernt wurde.(Foto: Peter Pernsteiner)

Aber einen Mülleimer wird die Bahn wahrscheinlich nicht mehr im westlichen Bahnsteigbereich neu installieren, weil sie ja der Meinung ist, dass Mülleimer ab der Bahnsteigmitte und östlich des Treppenaufgangs vollkommen reichen. Schade – dann landet eben weiterhin von vielen Fahrgästen, die von der Rampe her zur S-Bahn kommen der Müll zwischen den Gleisen!

Schön wäre aber, wenn jetzt endlich mal wirklich die beiden Bahnsteig-Zugzielanzeiger wieder funktionieren würden. Aber das wird wohl noch dauern! Ich habe nämlich Mitte März versucht, die seit mindestens 30.1.2018 defekten Zugzielanzeiger über ein Online-Portal der Bahn – wohl bei weitem nicht als erster – zu melden!

Die Antwort ließ mehr also eine Woche bis 22.3. auf sich warten und war alles andere als zufriedenstellend. Das „Bahnhofsmanagement München Kundenmanagement I.SV-S-MÜ-HBF (O)“ schrieb mir folgenden Wortlaut:

Wenn man sich mal die Decke unseres Bahnsteiges in Zorneding ansieht, merkt man deutlich, dass sie alles andere als schön ist, aber wir in Zorneding wären schon sehr glücklich, wenn wenigstens die Zugzielanzeiger wieder irgendwann mal funktinieren würden, denn seit nun mehr als zwei Monaten sind sie außer Betrieb.
(Foto: Peter Pernsteiner)

Sehr geehrter Herr Pernsteiner,

vielen Dank für Ihre Nachricht bezüglich der defekten Zugzielanzeige am Bahnhof Zorneding.

Selbstverständlich können wir Ihren Unmut über die anhaltende Situation der defekten Zugzielanzeige am oben genannten Bahnhof nachvollziehen.
Nach ausführlicher Recherche, in Zusammenarbeit mit der zuständigen Fachabteilung dürfen wir Ihnen mitteilen, dass die Fehlersuche und Fehlerbehebung aufgrund der exponierten Lage der Zugzielanzeige nur unter erschwerten Bedingungen (Gerüst) möglich ist. Daher hoffen wir auf Ihr Verständnis für die Verzögerungen der Instandsetzung und bitten um Ihre Geduld.

Abschließend danken wir Ihnen für Ihre aufmerksamen Bemühungen und wünschen Ihnen einen schönen Tag.

Mit freundlichen Grüßen …

Einfach nur traurig ist so eine Antwort, denn unsere Zugzielanzeige ist ja bei weitem nicht das erste Mal defekt ist und funktioniert in der Regel mindestens einmal im Jahr für längere Zeit nicht. Ich habe dann ans Bahnhofmamagement konstruktiv mit folgendem Vorschlag geantwortet: „was halten Sie denn davon, mal die Zugzielanzeige beim nächsten Reparaturtermin endlich mal um zwei Meter nach Osten zu verlegen. Dann bräuchte man nämlich zur Fehlersuche nicht jedes Mal ein Gerüst.
Nachdem aber an vielen Bahnhöfen die Zugzielanzeigen sehr exponiert sind, hätte ich erwartet, dass die Bahn für diesen Zweck längst spezielle mobilere Gerüste anschafft hat, mit denen schneller auf Störungen reagiert werden könnte.“

Immerhin kam daraufhin in weniger als 24 Stunden eine Antwort:

Sehr geehrter Herr Pernsteiner,

gerne haben wir Ihre Anregung zur Ortsveränderung des Zugzielanzeiger der zuständigen Fachabteilung zur Prüfung übergeben. Ob und wann eine Umsetzung möglich ist, können wir erst nach eingehender Prüfung sagen.  

Wir bitten um Ihr Verständnis.

Mit freundlichen Grüßen

Treppenabgang am Bahnhofsparkplatz von Zorneding (Foto: Peter Pernsteiner)

Elektroinstallation im Treppenabgang am Bahnhofsparkplatz von Zorneding am 28.3.2016 – und heute sieht es an dieser Stelle nicht viel besser aus – ein neues Foto werde ich nachliefern und hier veröffentlichen! (Foto: Peter Pernsteiner)

Es besteht also noch Hoffnung, dass die Bahn lernfähig ist. Ob sie allerdings einsichtig ist, bleibt fraglich, denn auf meinen Kommentar im Merkur zur dilettantischen Kabelverlegung am Treppenabgang hat diese dem Merkur geantwortet sie stelle „keine Gefahr dar“. Von Gefahr habe ich ja auch gar nicht gesprochen – nur von dilettanitsch und alles andere als nach den Regeln der Kunst für eine fachgerechte Elektroinstallation, wie man auf dem hier nochmal zu sehenden Bild sicher eindrucksvoll nachvollziehen kann!

 

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