Brennerzulauf: Lächerlicher Lärmschutz für Zorneding

Bereits heute jagen in einer Stunde durch Zorneding locker 16 oder mehr Güter- und Schnellzüge. Am 19.3.2017 bestand beispielsweise dieser Güterzug aus 39 solchen Waggons.
(Foto: Peter Pernsteiner)

Nachdem es schon lange nichts neues mehr Neues für diese Tagebuch-Seite zu berichten gab, weil einfach immer noch die Zustände an unserem Zornedinger Bahnhof unverändert jämmerlich sind, möchte ich mal wieder ein paar Zeilen schreiben. Allerdings nicht zum Bahnhof selbst, sondern zu einem anderen hochaktuellen Thema:

Die Brennerzulaufstrecke bringt uns in Zorneding eine massive Zugverdichtung, aber die Bahn plant bei uns nur eine lächerliche Lärmschutzmaßnahme!

Neben den beiden S-Bahn-Gleisen gibt es im Bereich des Bahnhofs Zorneding zwei Schnellfahrgleise und dazwischen ein für beide Richtungen nutzbares Ausweichgleis, auf dem ein bis zu 700 Meter langer Güterzug für einen überholenden Railjet, ICE oder Meridian einen Zwischenhalt einlegen kann.
(Foto: Peter Pernsteiner)

In Zorneding wird es wohl in zehn Jahren sehr ungemütlich, denn die Fertigstellung des Brenner Basistunnels beschert uns auf der Bahnstrecke zwischen München-Trudering und Grafing-Bahnhof für unabsehbar lange Zeit erheblich mehr Güterzüge. Welche Gegenmaßnahmen unternimmt die Bahn bei uns in Zorneding: Es gibt keinen einzigen neuen Meter Lärmschutzwand. Stattdessen sollen lediglich auf einer Länge von nur 300 Metern Schienenstegdämpfer eingebaut werden.

Am 16. März war im Pfarrheim Vaterstetten eine Infoveranstaltung der Bahn zum Thema Brennerzulauf und den dafür geplanten Lärmschutzmaßnahmen im Bereich Haar-Vaterstetten-Zorneding. Einen ausführlichen Beitrag zu diesem Thema gibt es auf meiner Homepage unter folgendem Link: peter-pernsteiner.de/zorneding/20170320-kaum-neuer-laermschutz-fuer-vaterstetten-und-zorneding/

Noch ein kleiner Hinweis in eigener Sache bezüglich dieser Tagebuch-Seite: Das Tagebuch bräuchte meines Erachtens deutlich mehr „Leben“. Hierzu ist es aber wichtig, dass ich Hilfe von anderen Bürgern bekomme, die von neuen Unzulänglichkeiten am Bahnhof oder neuen akuten Problemen in Form von Kommentaren berichten würden. Die entsprechenden Kommentare erschienen zwar nicht sofort, sondern müssen erst „moderiert“ werden, dies geschieht aber in der Regel recht flott!

Peter Pernsteiner am 20.3.2017

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Bahnsteiganzeigen in Zorneding wieder einmal defekt

Zugzielanzeiger am Bahnhof Zorneding (Foto: Rob Harrison)

Das Abfahrthinweisdisplay am Bahnhof Zorneding funktioniert mindestens seit 6.7. nicht mehr …
(Foto: Rob Harrision)

Abgesehen davon, dass unsere digitalen Zugzielanzeiger am Bahnsteig von Zorneding leider auch verschmiert sind, funktionieren sie wieder einmal nicht richtig. Dr. Robert Harrison aus Zorneding berichtete mir vorhin, dass die digitalen Bahnsteiganzeigen mindestens seit Mittwoch (6.6.) keine S-Bahn-Abfahrtszeiten mehr anzeigen und schickte mir die beiden hier abgebildeten Fotos. Aber technisch in Funktion sind sie anscheinend schon, weil das Foto von gestern unwiderlegbar zeigt, dass in der untersten Zeile aktuelle Fußball-EM-Informationen dargestellt werden können.

... gestern zeigte es immerhin Hinweise zur Fußball-EM, aber Fahrgäste wollen ja eigentlich auch über die Abfahrtzeiten informiert sein! (Foto: Rob Harrision)

… gestern zeigte es immerhin Hinweise zur Fußball-EM, aber Fahrgäste wollen ja eigentlich auch über die Abfahrtzeiten informiert sein!
(Foto: Rob Harrision)

Ich dachte ja immer, dass ausgefallene Zugzielanzeiger von der Bahn*) automatisch über irgend eine Art von elektronischem Monitoring erkannt werden und dann auch repariert werden!? Aber vielleicht gilt auch hier die Devise: „Gut Ding will Weile haben“

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Bei der Bahn tickt es wohl nicht mehr so recht!

Am Zornedinger Bahnhof stimmt die Uhrzeit nicht (Foto: Rob Harrison)

Am Zornedinger Bahnhof stimmt die Uhrzeit nicht
(Foto: Rob Harrison)

Am Bahnsteig von Zorneding gehen die Uhren derzeit anders – ob nur falsch oder gar nicht, konnte mir allerdings der Fotograf dieses Bildes von heute früh um 7:31 Uhr nicht sagen. Fest steht damit nur, dass das entweder noch eine Spätfolge des erneuten Strom-Blackouts von Zorneding vom Samstag-Abend ist oder wieder einmal ein nicht reparierter Defekt. Beides wäre eigentlich traurig, denn ich habe bisher immer geglaubt, dass die Uhren bei der Bahn*) irgendwie zentral gestellt werden oder zumindest vielleicht sogar eine sich selbst stellende Funkuhr an Bord haben müssten – die kostet auch kein Vermögen! Vor allem, wenn man bedenkt, dass die Bahn ohnehin Geld für Energie bis zum Gehtnichtmehr verschwendet: beispielsweise hier in Zorneding wurden ja kürzlich am neu gebauten Treppenabgang (siehe weiter unten im Tagebuch) stromsparende sündteure LED-Strahler installiert, die wegen ihrer hoffnungslosen Überdimensionierung wesentlich mehr Strom fressen, als die vorherigen konventionellen Lampen mit Leuchstoffröhren!

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Barrierefrei vom Parkplatz zur Rampe

Verbindungsweg am Bahnhofsparkplatz von Zorneding (Foto: Harrsion)

Das Geländer wurde jetzt auch schon entfernt …
(Foto: Rob Harrison, 4.5.16)

Das ging jetzt aber wirklich flott voran am Bahnhofsparkplatz von Zorneding. Dr. Robert Harrison hat mir vorhin gerade ein paar Handy-Schnappschüsse geschickt, die ich jetzt gleich online stelle. Innerhalb weniger Tage wurde der Verbindungsweg vom westlichen Ende des Zornedinger Bahnhofsparkplatzes zur Rampe der Bahngleis-Unterführung fertiggestellt. Heute wurde nun auch noch das Geländer an der Rampe entfernt und am Ende des neuen zwei Meter breiten Gehweges wurde auch die Baustellen-Absperrung entfernt.

Verbindungsweg am Bahnhofsparkplatz von Zorneding (Foto: Harrsion)

… und der Weg für die Nutzung freigegeben.
(Foto: Rob Harrison, 4.5.16)

Damit ist jetzt endlich der Bahnsteig vom S-Bahn-Parkplatz wesentlich einfacher für Rollstuhlfahrer erreichbar. Bislang musste man nämlich recht umständlich an der Einfahrt zum Bahnhofsparkplatz erst einmal einen sehr schmalen relativ steilen Gehweg hoch zur Bahnhofstraße fahren und dann an der Bahnhofstraße entlang zur Rampe fahren. Die nun wohl noch fehlende Ausschilderung von Behinderten-Parkplätzen am westlichen Ende des Bahnhofsparkplatzes wird sicherlich auch bald folgen!

Ich freue mich sehr, dass mein Gemeinderatsantrag für diesen Umbau so schön in die Tat umgesetzt wurde.

Peter Pernsteiner

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Jetzt ist nur noch das Geländer im Weg

Verbindungweg am Bahnhofsparkplatz von Zorneding (Foto: Pernsteiner)

Große Fortschritte am Bahnhofsparkplatz von Zorneding. Der neuen Verbindungsweg zur Rampe ist jetzt komplett gepflastert …
(Foto: Peter Pernsteiner, 3.5.2016)

Am westlichen Ende des Zornedinger Bahnhofparkplatzes gehen die Bauarbeiten nun schon fast dem Ende entgegen. Was gestern noch sehr nach Baustelle ausgesehen hat (siehe Tagebucheintrag vom 2.5.2016), wirkte vor drei Stunden schon fast vollendet: Der knapp 25 Meter lange und zwei Meter breite ebenerdige Verbindungsweg zwischen dem Bahnhofsparkplatz und der westlichen Rampe der Bahnhofsunterführung ist bereits komplett mit „Münchner Gehwegplatten“ belegt und auch schon verfugt. Zudem wurde der Grünrand-Streifen auch schon neu angelegt und mit Rasensamen versehen.

Verbindungweg am Bahnhofsparkplatz von Zorneding (Foto: Pernsteiner)

… nun muss nur noch das Geländer an der Rampe entfernt werden.
(Foto: Peter Pernsteiner, 3.5.2016)

Zur Fertigstellung des Verbindungsweges fehlt jetzt nur noch die Entfernung des Geländers beim Übergang zur eigentlichen Rampe. Vielleicht werden diese Arbeiten bereits morgen durchgeführt – lassen wir uns überraschen, ob die von der Gemeinde Zorneding beauftragte Baufirma weiterhin so flott vorankommt!

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Der neue Verbindungsweg wird bereits gepflastert

Verbindungweg vom Bahnhofsparkplatz zur Rampe (Foto: Rob Harrison)

Es geht voran am Bahnhofsparkplatz von Zorneding.
(Foto: Rob Harrison, 2.5.2016)

Am westlichen Ende des Bahnhofsparkplatzes von Zorneding gehen die Bauarbeiten der Gemeinde Zorneding mit riesigen Schritten voran. Wie die beigefügten Fotos von Dr. Robert Harrison von heute um 6:30 Uhr zeigen, wurden letzte Woche noch die Randsteine für den neuen direkten behindertengerechten Verbindungsweg zwischen dem Bahnhofsparkplatz und der westlichen Rampe der Fußgänger-/Radfahrer-/Rollstuhlfahrer-Unterführung gesetzt und der Zwischenbereich mit Kies verfüllt.

Verbindungweg vom Bahnhofsparkplatz zur Rampe (Foto: Rob Harrison)

Der erste Teil des Verbindungsweges ist bereits gepflastert.
(Foto: Rob Harrison, 2.5.2016)

Außerdem wurden noch vor dem Wochenende bereits die ersten Pflastersteine gesetzt. In den nächsten Tagen wird dann sicherlich auch noch das Geländer und der Randstein am Übergang zwischen Verbindungweg und Rampe entfernt. Die Bauarbeiten werden bekanntlich nicht von der Bahn*) bezahlt, sondern von der Gemeinde Zorneding, weil die Bahn der Ansicht ist, dass unser bisherige Rampe bereits voll und ganz für Behinderte genügte – egal, wie umständlich man von den vorhandenen Behindertenparkplätzen am östlichen Treppenabgang auch dorthin gelangen kann. Die Umbauarbeiten basieren auf einem einstimmigen Gemeinderatsbeschluss von Ende 2014 auf Antrag der FDP Zorneding, der auch vorsieht, dass am westlichen Ende des Parkplatzes in der Nähe des neuen Verbindungsweges zusätzliche Behinderten-Parkplätze ausgewiesen werden.

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Verbindungsweg zur Rampe wird endlich gebaut

Verbindungweg von der Rampe zum Parkplatz (Foto: Peter Pernsteiner)

Endlich wurde der Bau des Verbindungwegs vom Zornedinger Bahnhofsparkplatz zur Rampe der Fußgängerunterführung begonnen.
(Foto: Peter Pernsteiner)

Endlich mal eine wirklich sehr erfreuliche Nachricht vom Bahnhof in Zorneding. Jetzt wird der Verbindungsweg vom Bahnhofs-Parkplatz in Zorneding zur Unterführungs-Rampe tatsächlich gebaut. Trotz zurückgekehrtem Winter machten die Bauarbeiten sogar riesige Fortschritte. Allerdings ist an diesen Fortschritten die Bahn*) ganz und gar nicht beteiligt gewesen, weil die Baumaßnahmen durch die Gemeinde beauftragt wurden und auch von der Gemeinde bezahlt werden müssen.

Verbindungweg von der Rampe zum Parkplatz (Foto: Peter Pernsteiner)

Endlich wurde der Bau des Verbindungwegs vom Zornedinger Bahnhofsparkplatz zur Rampe der Fußgängerunterführung begonnen.
(Foto: Peter Pernsteiner)

Die direkte ebenerdige Verbindung zwischen Rampe und dem westlichen Ende des Parkplatzes am Zornedinger Bahnhof wurde auf Antrag der FDP Zorneding im Gemeinderat bereits im November 2014 einstimmig beschlossen. Dann hat es aber eine gefühlte halbe Ewigkeit gedauert, bis unsere Gemeindeverwaltung die formale Genehmigung dafür von der Bahn gnädiger Weise erhalten hat – nach einem großen Kampf gegen die Nichtzuständigkeiten diverser Bahn-Abteilungen. In den nächsten Wochen werden dann wohl die weiteren Umbaumaßnahmen folgen: Entfernung des Geländers und des Randsteins beim Übergang zur Rampe, Pflasterung des Weges mit „Münchner Gehwegplatten“, Beleuchtung des Weges, Behinderten- und Eltern-Kind-Parkplätze in der Nähe des Verbindungsweges am westlichen Rand des Zornedinger Bahnhofsparkplatzes.

Verbindungweg von der Rampe zum Parkplatz (Foto: Peter Pernsteiner)

Endlich wurde der Bau des Verbindungwegs vom Zornedinger Bahnhofsparkplatz zur Rampe der Fußgängerunterführung begonnen.
(Foto: Peter Pernsteiner)

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Kleine Fortschritte am Bahnhof – wenigstens bei den Handläufen

Endlich tut sich am Zornedinger Bahnhof wieder des öfteren was positives – aber leider nur scheibchenweise. Nach der Umrüstung der ebenfalls im November neu errichteten konventionellen Leuchtstoffröhren-Beleuchtung auf LED-Technik in Luxusausführung (siehe Tagebucheintrag vom 3.4.2016) ist jetzt etwas wirklich sicherheitsrelevantes nachgebessert worden!

Verlängerte Handläufe am neuen Treppenabgang (Foto: Peter Pernsteiner)

Am 9. oder 13. April hat die Bahn wohl die Treppenhandläufe des neuen Treppenabgangs am Zornedinger Bahnhofsparkplatz endlich behindertengerecht nachgebessert!
(Foto: Peter Pernsteiner)

Karl-Heinz Bauer vom Verein „Das Alter erleben in Zorneding“ (http://www.alter-erleben-in-zorneding.com/) hat mich gestern informiert, dass die Bahn*) wohl am 9. oder 13.4.2016 an den Handläufen der Treppenabgänge gearbeitet hat. Nachdem ich als zuhause arbeitender Fachjournalist die S-Bahn nur gelegentlich nutze, freue ich mich natürlich sehr über Hinweise von Bürgern (die gerne auch in Form von Kommentaren zu den Beiträgen in diesem Tagebuch gemacht werden können und nach Gegencheck schnell freigeschaltet werden). Die Bahn hat nun tatsächlich die im November im Rahmen des Neubaus unserer Treppenabgang-Einhausung nagelneu errichteten Handläufe nachgebessert! Endlich haben die Handläufe auch unten einen behindertengerechten horizontalen Auslauf, wie er in der DIN-Vorschrift DIN 18040-1 aus dem Jahr 2010 für Treppenhandläufe im öffentlichen Bereich gefordert wird!

Verlängerte Handläufe am Treppenabgang von Pöring (Foto: Peter Pernsteiner)

Auf der Pöringer Seite wurden die Handläufe zwar mittlerweile auch verlängert, aber leider nicht mit einem horizontalen Auslauf, wie auf der Zornedinger Seite.
(Foto: Peter Pernsteiner)

Ob die Bahn im Rahmen dieser Nachbesserungen auch die beiden unteren Handläufe beim Pöringer Treppenaufgang nachgebessert hat oder bereits früher, kann ich leider nicht nachvollziehen. Fest steht allerdings beim Vergleich mit früheren Fotos, dass diese Handläufe nun tatsächlich über die letzte Treppenstufe deutlich hinaus ragen! Ich frage mich allerdings, warum diese nachgebesserten Handläufe dann nicht ebenfalls gemäß DIN 18040-1 nachgebessert wurden und leider immer noch keine horizontalen Ausläufe gemäß dieser DIN-Vorschrift haben? Gilt diese Norm etwa für Nachbesserungen älterer Baumaßnahmen nicht? Ich weiß es nicht, ich bin kein Jurist und auch kein Sachverständiger – vielleicht kann ja mal jemand einen entsprechenden Kommentar dazu hier unter diesen Beitrag schreiben!

Beleuchtung am Treppenabgang (Foto: Peter Pernsteiner)

Nach wie vor brennen die neuen LED-Scheinwerfer wohl rund um die Uhr auch bei schönstem Sonnenschein
(Foto: Peter Pernsteiner)

Immerhin tut sich ja jetzt am Bahnhof doch einiges. Die Beleuchtung des Treppenabgangs wurde auf stromsparende LEDs umgerüstet (siehe Tagebucheintrag vom 3.4.2016) – aber nicht nur meines Erachtens deutlich überdimensioniert. Dadurch braucht diese stromsparende LED-Technik nun wohl deutlich mehr, als die vorher im November ebenfalls neu errichteten Leuchtstoffröhren-Leuchten. Und gestern habe ich ebenfalls festgestellt, dass die Beleuchtung nach wie vor auch bei strahlendem Sonnenschein am späten Sommerzeit-Nachmittag um 19 Uhr gleißend hell leuchtete (siehe Foto). Aber vielleicht bessert ja auch hier die Bahn noch ein nach!?

Beschilderung in der Unterführung (Foto: Peter Pernsteiner)

Die Beschilderung in unserer Fußgängerunterführung am Bahnhof von Zorneding ist immer noch ein Trauerspiel. …
(Foto: Peter Pernsteiner)

Ebenso sollte die Bahn auch mal wieder an unsere Beschilderung denken. Sie ist nach wie vor in einem sehr unrepräsentativen Zustand. Und nach wie vor hat die Bahn auch nicht daran gedacht, endlich mal unten irgendwas bezüglich der Ortsteile dazu zu schreiben, denn Ortsunkundige sollten unten schon sofort sehen können, dass es in der einen Richtung nach Zorneding geht und in der anderen Richtung nach Pöring/Ingsleberg/Wolfesing – das wäre kundenfruendlich.

Beschilderung in der Unterführung (Foto: Peter Pernsteiner)

… Kein Wunder, dass des rechte Schild von diesem Foto mittlerweile auch mal überschmiert wurde, denn die Beschriftung unter den Schmierereien …
(Foto vom 20.4.2016: Peter Pernsteiner)

Stattdessen lässt die Bahn die Beschilderung wohl verkommen. Ich sage das deshalb, weil man auf dem hier abgebildeten leicht überschmierten rechten Schild (Aufnahme vom 20.4.2016) sehr deutlich sehen kann, dass viele der Buchstaben-Fragmente identisch sind mit den Buchstaben-Fragmenten auf dem unten zu sehenden Foto vom 10.4.2015.

Wegweiser unter Gleis 5 am Bahnhof Zorneding (Foto: Peter Pernsteiner)

… war vor mehr als einem Jahr am 10.4.2015 in nahezu identischem desolatem Zustand. Die neueren bereits teilweise wieder beseitigten Schmierereien sind also an diesem Schild vermutlich nur die Ursache für ein paar weitere abgekratzte Buchstaben.
(Foto vom 10.4.2015: Peter Pernsteiner)

Es gibt also in Zorneding und Pöring noch viel zu tun für die Bahn und wohl leider auch noch einiges darüber als Stoff für dieses Tagebuch! Schade, denn ich habe ja im Spätherbst im Rahmen der Umbaumaßnahmen wirklich sehr gehofft, dass dieses Tagebuch jetzt bald überflüssig wird und offline gehen könnte!

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Neue LED-Beleuchtung brennt rund um die Uhr

Neue LED-Beleuchtung am Treppenabgang des Bahnhofsparkplatzes von Zorneding. (Foto: Peter Pernsteiner)

Wow, die Bahn ist aktiv geworden und hat in den letzten Tagen am Treppenabgang vom Bahnhofsparkplatz in Zorneding neue LED-Leuchten installiert …
(Foto: Peter Pernsteiner)

Gestern hat mich ein Freund darauf hingewiesen, dass mein Tagebucheintrag vom 28.3.2016 in einem Punkt schon überholt ist: die Bahn*) hat wohl in den letzten Tagen tatsächlich die vor 4-1/2 Monaten installierten nagelneuen Leuchten mit Neonröhren durch moderne LED-Leuchten ersetzt. Mein Freund meinte, dass man jetzt nachts am Treppenaufgang fast einen Sonnenstich von den beiden LED-Strahlern mit jeweils 132 Leuchtdioden (pro Strahler vier Module mit jeweils 3 x 11 LEDs) bekommt.

Neue LED-Beleuchtung am Treppenabgang des Bahnhofsparkplatzes von Zorneding. (Foto: Peter Pernsteiner)

… die den Treppenabgang in neuem Glanz erstrahlen lassen …
(Foto: Peter Pernsteiner)

Ich konnte es fast nicht glauben, dass die Bahn nun doch noch LEDs installierte, habe mich aber vorhin selbst davon überzeugt! Allerdings stelle ich mir nun ernsthaft die Frage, warum dann überhaupt Mitte November an der Decke des Treppenabgangs nagelneue Leuchten mit jeweils zwei Leuchstoffröhren zu je 36 Watt montiert wurden? Für die paar Monate hätte man als Provisorium vielleicht auch einfach die alten Leuchten vom alten Treppenabgang wieder anschrauben können.

Neue LED-Beleuchtung am Treppenabgang des Bahnhofsparkplatzes von Zorneding. (Foto: Peter Pernsteiner)

… je Leuchte kommen 132 LEDs zum Einsatz …
(Foto: Peter Pernsteiner)

Die zweite Frage, stellte ich schon am letzten Wochenende und sie gilt auch weiterhin: Warum müssen diese Leuchten auch bei strahlendem Sonnenschein brennen? Das ist doch eine massive Energieverschwendung und geht sicherlich auch auf die Lebensdauer der LED-Leuchten! Die mögliche Antwort, weil es vielleicht unten möglicher Weise zu dunkel werden könnte, ist eigentlich keine passende Antwort, weil ja im Sockelbereich des Treppenabgangs ohnehin noch eine Leuchte vorhanden ist (siehe fünftes Foto dieses Beitrags). Interessant wäre es deshalb schon, mal in Erfahrung zu bringen wie viel Leistungsaufnahme diese schicken modernen LED-Leuchten mit ihren jeweils 132 LEDs haben? Vielleicht kennt ja irgendein Leser dieses Forums den verwendeten Leuchtentyp und kann mal einen Orientierungswert nennen – oder vielleicht liest sogar die Bahn mit und teilt uns die Typenbezeichnung und Leistungsaufnahme dieser tollen Leuchten mit!?

Neue LED-Beleuchtung am Treppenabgang des Bahnhofsparkplatzes von Zorneding. (Foto: Peter Pernsteiner)

… die aktuell selbst bei strahlendem Sonnenschein Strom verbrauchen …
(Foto: Peter Pernsteiner)

Nachdem ja auf dem fünften Foto der heutigen Bilderserie auch zu sehen ist, dass die Kabelverzweigung am Treppenabgang ebenfalls noch sehr provisorisch ist, hoffe ich sehr, dass die Bahn vielleicht doch noch einen Dämmerungsschalter für die LED-Leuchten einbaut und der Energieverschwendung Einhalt gebietet! Zudem werde ich heute extra noch einen Abendspaziergang machen, damit ich sehe, ob man wirklich von den LED-Strahlern einen Sonnenstich bekommt! Und vielleicht gibt es auch noch andere Leser dieses Forums, die mal einen Kommentar-Text zu ihren Eindrücken über die neue Beleuchtung abgeben könnten!? (Hierzu bitte einfach am Ende dieses Beitrags das Feld „Hinterlasse einen Kommentar“ per Maus anklicken!)

Treppenabgang am Bahnhofsparkplatz von Zorneding. (Foto: Peter Pernsteiner)

… obwohl es vermutlich gar nicht nötig ist, weil unmittelbar darunter ohnehin eine Beleuchtung vorhanden ist.
(Foto: Peter Pernsteiner)

Mein derzeitiges Fazit: Es tut sich endlich nach Monaten des Stillstandes wieder was Positives am Bahnhof Zorneding! Allerdings hinterlässt der „Krautverhau“ am Treppenabgang (siehe Bild unten) immer noch keinen schönen Eindruck:
– Das S-Bahn-Hinweisschild fehlt immer noch!
– Die beiden roten Müll-Container stehen immer noch an der engsten Stelle des gesamten Bahnhofsparkplatzes!
– Der im November errichtete nagelneue Handlauf des Treppenabgangs wird hoffentlich bald nachgebessert, damit er endlich den gängigen Vorschriften bezüglich Behindertenfreundlichkeit entspricht!

Müllcontainer am Bahnhofsparkplatz von Zorneding (Foto: Peter Pernsteiner)

Nach wie vor stehen die Müllcontainer in sehr exponierter Stelle am Bahnhofsparkplatz von Zorneding.
(Foto: Peter Pernsteiner)

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Lärmschutzwand in Zorneding sollte dringend saniert werden

Lärmschutzwand westlich des Bahnhofs Zorneding (Foto: Peter Pernsteiner)

Die Lärmschutzwand westlich des Bahnhofs Zorneding kommt wohl leider langsam in die Jahre …
(Foto: Peter Pernsteiner)

Beim Osterspaziergang war ich nicht nur am Treppenabgang unseres Zornedinger Bahnhofsparkplatzes (siehe Tagebucheintrag vom 28.3.2016), sondern zuvor vom Weiher aus an der Bahn entlang in Richtung Bahnhof unterwegs. Wenn man an der Straßenecke „Am Wall“/“Grünlandstraße“ links in das kleine Wegerl nach Osten abbiegt, geht es an der alten Lärmschutzwand entlang in Richtung Containerdorf an der Bahnhofstraße.

Die Lärmschutzwand aus Holz und Beton scheint wohl inzwischen massiv in die Jahre gekommen zu sein! Gebaut wurde sie vor rund 20 Jahren, als auch das Neubaugebiet am Weiher entstand. Der Osterspaziergang machte leider eindrucksvoll deutlich, dass die Bahn*) wohl dringend an dieser Lärmschutzwand renovieren oder sogar sanieren müsste! Denn einige Betonsockel-Streifen zwischen den Betonpfeilern sind nicht mehr waagrecht, sondern hängen schräg herunter, weil sie wohl im Fundament ausreißen!

Lärmschutzwand westlich des Bahnhofs Zorneding (Foto: Peter Pernsteiner)

… an einigen Stellen sind die Betonstreifen-Elemente unter der Holzwand schon deutlich abgerutscht und im Sockel etwas ausgerissen …
(Foto: Peter Pernsteiner)

Lärmschutzwand westlich des Bahnhofs Zorneding (Foto: Peter Pernsteiner)

… und an ein paar Stellen sieht der Betonsockel-Zustand schon sehr beunruhigend aus! Hoffentlich saniert die Bahn dies baldmöglichst – solange man noch sanieren kann!
(Foto: Peter Pernsteiner)

An einigen Stellen sind die Betonsockel sogar schon so schief, dass es wirklich beängstigend ist! Und ganz nebenbei müsste die Wirkung des Lärmschutzes an dieser Stelle durch das große Loch auch schon beeinträchtigt sein. Ich dachte mir eigentlich, dass die Bahn diesbezüglich bereits aktiv ist, weil entlang des Weges die ganze Böschung ausgeholzt wurde. Ein Anruf beim Bauamt von Zorneding erwies sich allerdings als etwas ernüchternd, denn diese Ausholzungen wurden nicht von der Bahn durchgeführt, sondern von der Gemeinde Zorneding. Sie wurden auch nicht auf Veranlassung der Bahn durchgeführt, sondern routinemäßig durch die Gemeinde Zorneding – quasi prophylaktisch, weil die Büsche und Bäume wohl in den letzten Jahren zu groß geworden sind!

Allerdings sollte die Bahn jetzt dringend aktiv werden und die Ausholzungen der Gemeinde Zorneding als einmalige Chance für eine einfache Durchführung von Sanierungsarbeiten nutzen! Hoffentlich braucht die Bahn nicht Jahre, bis sie aktiv wird, sondern handelt schnell! Denn wenn die Bahn zu lange wartet, sind die Hecken am Fuß der Lärmschutzwand wieder nachgewachsen und müssen erst nochmal ausgeholzt werden – das wäre dann nichts anderes als Verschwendung von Steuergeldern, denn noch ist die Bahn ja ein „Sondervermögen des Bundes“!

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